​9/26 und die Folgen

Gesprächsreihe zum Umgang mit dem Oktoberfestattentat
In Zusammenarbeit mit dem BR und der Fachstelle für Demokratie

Verantwortung von Staat und Politik: Wie gehen wir als Gesellschaft mit Betroffenen rechter Gewalt um?

Der Umgang mit dem Oktoberfestattentat hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die Überlebenden und Betroffenen des Anschlags sind zunehmend in den Fokus gerückt und durch die – längst überfällige – offizielle Einordnung des Anschlags als rechtsextrem hat sich auch der staatliche Blickwinkel verschoben – mit konkreten finanziellen Folgen. Und mit einer neuen Aufmerksamkeit, die sich nicht zuletzt im Besuch des Bundespräsidenten bei der Gedenkveranstaltung zum 40. Jahrestags des Oktoberfestattentats niederschlug.

Wir wollen im Anschluss an die Vorstellung 9/26 - Das Oktoberfestattentat darüber reden, was staatliche Verantwortung im Kontext rechter Gewalt – vor allem auch aus Sicht der Betroffenen – bedeutet, warum es so lange gedauert hat, bis der Staat im konkreten Fall des Oktoberfestattentats Verantwortung übernommen hat und inwiefern der Umgang mit dem Oktoberfestattentat an dieser Stelle beispielhaft für die oftmals unzureichende Reaktion auf rechten Terror war und ist.

Es diskutieren Rechtsanwalt Werner Dietrich, Dr. Edgar Franke, der Opferbeauftragte der Bundesregierung (MdB), und die Überlebende des Anschlags, Renate Martinez. Moderiert wird das Gespräch von Sybille Giel vom Bayerischen Rundfunk. Das Gespräch wird aufgezeichnet und im Rahmen Sendung "Notizbuch" auf Bayern 2 gesendet.