MK: Campus 2 - Digitaler Stadtrundgang: „(Post-)koloniale Spuren in München“

Von und mit Commit e.V. und der Nachbarschaftshilfe München

Wir müssen reden! MK: Campus ist ein Diskurs- und Aktionsraum für junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren an den Münchner Kammerspielen und in der Stadt. Zusammen mit Akteur*innen der Stadtgesellschaft werden virulente Themen aus dem aktuellen Spielplan aufgegriffen und gemeinsam mit dem Publikum zur Debatte gestellt. In öffentlichen Inputs teilen Expert*innen ihr Wissen zum Thema ‘Kolonialismus und seine Auswirkungen heute’ in variablen Dialogformaten. Anschließende Workshops für junge Erwachsene denken und erarbeiten die Themen weiter. Ziel ist es, junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zu verbinden, zu empowern und perspektivübergreifend neue Allianzen zu schmieden.

Workshops NUR mit Anmeldung unter: julia-lena.maier@kammerspiele.de
Die Teilnahme ist kostenlos, Zielgruppe: junge Erwachsene (20-30 Jahre)

Digitaler Stadtrundgang: „(Post-)koloniale Spuren in München“ von und mit Commit e.V. und der Nachbarschaftshilfe München
Was hat die deutsche Kolonialgeschichte mit unserem Alltag heute zu tun? Viele unserer Vorstellungen oder unser Konsumverhalten sind bewusst oder unbewusst beeinflusst von Begegnungen mit der „Neuen Welt“. Wir werfen den Blick auf weltweite Verflechtungen und lokale Spuren, auf Damals und Heute, auf Unterdrückung und Widerstand. Wie möchten wir als (Stadt-) Gesellschaft mit solchen kolonialen Spuren umgehen? Mit interaktiven Methoden erschließen wir uns koloniale Geschichte und koloniales Denken und begeben uns auf Spurensuche in München zu Orten, an denen (Post-) Kolonialismus sichtbar ist.

Der digitale Stadtrundgang ist eine Kooperation zwischen Commit e.V. und Die Nachbarschaftshilfe – deutsche und ausländische Familien. Commit e.V. München ist eine Bildungsplattform für globale Gerechtigkeit und führt globalpolitische Bildungsarbeit in verschiedenen Formaten und Projekten durch. Im Zentrum der Angebote der Nachbarschaftshilfe stehen die interkulturelle und interreligiöse Begegnung und Verständigung. Ihr Ziel ist es Verständnis für verschiedene Lebensweisen zu wecken und ein einvernehmliches Zusammenleben fördern. Gegen Vorurteile und Feindbilder setzen sie den Dialog.