​MK: Campus 2 - „Nord-Süd-Politik: Gerechtigkeit – Ungerechtigkeit. Chancen und Defizite“

Ein Workshop von Tina Monkonjay Garway und Hamado Dipama

Wir müssen reden! MK: Campus ist ein Diskurs- und Aktionsraum für junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren an den Münchner Kammerspielen und in der Stadt. Zusammen mit Akteur*innen der Stadtgesellschaft werden virulente Themen aus dem aktuellen Spielplan aufgegriffen und gemeinsam mit dem Publikum zur Debatte gestellt. In öffentlichen Inputs teilen Expert*innen ihr Wissen zum Thema ‘Kolonialismus und seine Auswirkungen heute’ in variablen Dialogformaten. Anschließende Workshops für junge Erwachsene denken und erarbeiten die Themen weiter. Ziel ist es, junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zu verbinden, zu empowern und perspektivübergreifend neue Allianzen zu schmieden.

Workshops NUR mit Anmeldung unter: julia-lena.maier@kammerspiele.de
Die Teilnahme ist kostenlos, Zielgruppe: junge Erwachsene (20-30 Jahre)

„Nord-Süd-Politik: Gerechtigkeit – Ungerechtigkeit. Chancen und Defizite“
Ein Workshop von Tina Monkonjay Garway und Hamado Dipama

Welche Auswirkungen hat unser persönliches Handeln als Teil der Konsumgesellschaft auf die Lage des Kontinents Afrika? Obwohl strukturelle Asymmetrien fortbestehen, deutet das wirtschaftliche Wachstum und das neue politische Selbstbewusstsein der afrikanischen Länder auf einen bedeutenden Wandel hin. In diesem Workshop versuchen wir Ursachen und Folgen der Globalen Nord – Süd Politik, strukturelle Ungleichheit sowie aktuelle Tendenzen und positive Entwicklungen des Kontinents in den Blick zu nehmen. Gemeinsam wollen wir mit Euch in einen Austausch kommen und diese Fragen diskutieren.

Tina Monkonjay Garway arbeitet als Referentin für Antidiskriminierung und gibt Workshops in den Bereichen Migration und Integration, Rassismus- und Bildungskritische Migrationspädagogik, Postkolonialität und Empowerment von Menschen mit Afrikanischen Herkunft. Sie ist Vorstandsmitglied des Netzwerk Rassismus und diskriminierungsfreies Bayern e.V., sowie des Farafina Insitutes e.V. Außerdem ist sie aktives Mitglied im Arbeitskreis Panafrikanismus München e.V.

Hamado Dipama ist 2002 aus Burkina Faso als Geflüchteter nach Deutschland gekommen und lebte neun Jahre lang mit dem Status der Duldung. Seit 2007 ist er Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats und engagiert sich auf vielfältige Weise politisch für die Belange von Geflüchteten und Migrant*innen, insbesondere für Menschen mit afrikanischer Herkunft in Deutschland. Er ist Gründer des Arbeitskreis Panafrikanismus München e.V., sowie Mitbegründer des Zentralrats der afrikanischen Gemeinde in Deutschland. Seit 2010 ist er Teil des Migrationsbeirats der LH München. Dipama war von 2011 bis 2019 im Vorstand des Dachverbands der Migrationsbeiräte in Bayern - Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns (AGABY) tätig, und ist seit 2019 deren Referent für Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit. Seit 2011 ist er Delegierter des Landes Bayern im Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat und seit 2017 Mitglied im bayerischen Rundfunkrat.